Juniperus Sabina Kaskade

Über die Hainbuche und den Weißdorn habe ich bereits berichtet. Jedoch traf mich das allergrößte glück des Workshops am 22.8.2014 mit einem Wacholder.

Ich hätte auch gerne einen Nadelbaum genommen jedoch waren die alle recht groß -> zu groß für mein Stellplatz. Jetzt habe ich dann doch 2 Laubbäume mitgenommen, der Weißdorn und die Hainbuche. Wie mir dann mitgeteilt wurde ist es aber eher die zeit eines Nadelbaums bezüglich der Gestaltung. An der Hainbuche habe ich 1-2 Äste entfernt mehr wollte ich ihr aber vorerst nicht zumuten.

Auf einmal kam ein Arbeitskreis Mitglied des Bucheners Ak und Stellt mir einen Wacholder hin und frägt mich ob ich den Wacholder gerne haben möchte. Geschenkt! Ich schau ihn mir an und sagte Ja Klar Tolles Teil. Der war Top fit und hatte meiner Meinung nach Potenzial. Er hatte schon nen Kräftig dicken Stamm also auch kein junges Bäumchen.

Hier mal ein Bild wo er ein wenig ausgelichtet war obwohl er immer noch sehr Explodiert aussieht:

Wacholder

Dann wurde er mehr und mehr ausgelichtet. Sowie entschieden in welche Richtung es gehen sollte. Josef vermittelte mir einen Fachkundigen alten Workshop Teilnehmer (84 Jahre alt, Alfed), der mir dann beim drahten half (auch wenn ich öfter mal zugeschaut habe allein bin ich immer noch aufgeschmissen bzw. würde evtl. ewig brauchen).  Leider leider hab ich noch keine große glatte Rückwand wo ich meine Bäume so fotografieren kann das man ihn im gesamten sieht.

So muss ich ein Bild posten wo er im Garten steht. Man wird schon erkennen in welche Richtung es gehen soll! Er soll noch ein gutes stück nach unten/rechts gekippt  werden. Auch hoffe ich das ich ihn gut ins Frühjahr bekomme denn mein Problem ist wohl das ich zu gerne gieße und immer Angst habe zu wenig zu gießen. Das scheint wohl im Hochsommer kein großes Problem zu sein, allerdings hat es so viel geregnet in letzer Zeit das ich glaube das ein paar Wurzeln begonnen haben zu faulen. Er hat leider einige Braune stellen im Laub. Ich habe jetzt eine tüte über die Oberfläche gelegt sodass ich die Feuchtigkeit steuern kann. Im Frühjahr bekommt er grobkörniges Substrat und kommt wieder für 2 Jahre mind. in den Pot um Zuwachs zu bekommen und die einzelnen Etagen besser auszubauen. Wenn das Laub stimmt werde ich mich um den Stamm kümmern und den noch dominanter machen, jedoch erstmal 2-3 Jahr überleben lassen und zuwachs generieren. Lt. des alten Besitzer scheint der Baum im winter relativ schmerzfrei. Hoffentlich! Mein erster Winter mit Outdoor.

DSC_0082

Über September und Oktober der ja sehr verregnet war hatte ich wirklich Schwierigkeiten mit Braunen Stellen am Baum. Aber mit einem Unterstand im Winter und wenig Wasser hat er sich weitestgehend gefangen!

Update 20.4.2015

Allerdings habe ich mich auch wirklich drauf gefreut ihn umzutopfen und in was besseres zu setzen. Das ich häufiger Wässern kann. Ich hatte nur nicht auf dem Schirm das es für mich alleine ein wenig schwierig werden könnte. Es wurde wie mir Valentin Brose empfohlen eine Mischung aus 50% Bims und 50% Akadama. Jetzt kriegt er ein paar Wochen Pause und dann geht es los mit Düngen.

Es war ein ziemlicher Kampf alleine da ich noch nie n Baum in der Größe und mit dem Gewicht getopft hatte. Hätte jemanden gebraucht der ihn hällt. Auch hatte ich keine Ahnung wie dick und Wulstig er da runtergeht. Ich weiß noch nicht wie ich dem Herr Werde aber in Anbetracht der Tatsache ist es sehr gut geworden.

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